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Gehört: AWAKEN DEMONS: „From Heaven to Hell“

Montag, 7. April 2008 - 20:55 | Kategorie: Musik, Regiomusik | 0 Kommentare | Trackback

Als die beiden Italiener Nicola Lelli und Massimiliano Para 2005 entschlossen eine neue Band zu gründen, stand ohne Zweifel fest, welche Stilrichtung dieses Projekt einschlagen würde. Die Gruppe zu besetzen nahm dagegen sehr viel Zeit in Anspruch. Erst nach etwas mehr als einem Jahr und vier weiteren Mitgliedern, stand das Line-Up von AWAKEN DEMONS endgültig fest. Seit diesem Zeitpunkt macht dieses Sextett also zusammen Musik, die sie selbst als „Straight Edge Hardcore“ bezeichnen.

Tatsächlich peitscht der raue Sound, den man hinter dieser Bezeichnung vermutet, nur so aus den Lautsprechern. Schnell und laut dringt er in die Ohren, um dort eine riesen Ladung an Aggression auszuschütten, die sich während dem Hören des ersten Silberlings der Band, immer weiter anzuhäufen scheint. Das Album bietet mit prügelnden Drumparts und sich auftürmenden Riffs all das, was sich ein nimmersattes Hardcore Fanherz wünscht. Die letzte Zutat zur gelungenen Poging-Session, findet sich bei dieser Band gleich doppelt wider, denn zwei ausgereifte Shouter sorgen an den Mikrofonen für eine ordentliche Portion Gebrüll.

Mit dem zweiten Song der recht unterhaltsamen Tracklist wird allerdings deutlich, dass AWAKEN DEMONS hier und da, doch gerne mal in Richtung Metal abdriften und ihre straighte Linie verlassen, um sie später mit Songs wie „Eve Of The Apocalypse“ oder „As Brothers“ wieder zu betreten. Diese beiden Granaten gehören leider zu den wenigen Fundstücken des Albums, die selbiges von vielen anderen Vertretern des Genres unterscheidet. Überhaupt zieht sich das Konzept, viel Gebrüll und noch mehr Krach durch das Album, wie der so häufig und gern zitierte rote Faden

Für den ambitionierten Metal-Hardcore Fan lohnt es sich allemal dem Output der Italiener Gehör zu leisten, mit der Gefahr das Album aufgrund der teilweise nicht gerade neu klingenden Songs, zwar zur Kenntnis zu nehmen, um es dann aber als nur ein weiteres unter vielen Hardcore Platten, links liegen zu lassen.

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