Gespannt warten die Fans auf den Beginn des Konzertes, eines jungen und charismatischen Mannes, den sie über so viele Folgen TV-Castingshow bewunderten, für den sie anriefen und beide Daumen bis zum Krampf gedrückt hielten. Nun war es endlich so weit – GREGOR MEYLE kam nach Freiburg in die Mensabar und lieferte eine grandiose Show.
Doch zuvor betrat mit Steve Savage der Support des Abends die Bühne. Der amerikanische Musiker der in den Staaten besser bekannt ist in Verbindung mit seiner Band BEGGARS FORTUNE, die er allerdings nicht mitgebracht hatte. Einzig und allein Mr. Felix, ein gut befreundeter Gitarrist befand sich an seiner Seite. Schlagzeug gab es zwar auch, aber eben nur vom Band, was er dem erwartungsvollen Publikum auch umgehend und mit viel Humor berichtete. Überhaupt brachte uns Steve Savage über die gesamte Dauer seines Auftritts, mit seinen Sprüchen und ausbaufähigem Deutsch, stets zum Lachen. Der Mann ist aber natürlich nicht zum Scherzen in deutsche Lande gereist, sondern um Musik zu machen. Vom Stil ein bischen ähnlich wie Gregor Meyle, überzeugte er mit schönen Texten und gab diese mit klarer Stimme zum besten, natürlich nicht ohne ein paar witzige Szenen.
War die atmosphärische Mensabar zu Beginn des Konzertes noch etwas unterbesetzt, so füllte sie sich mit der Zeit immer mehr und spätestens als Gregor Meyle plötzlich auf der Bühne stand, waren alle angekommen. Mit dem ersten Song „Flieg los“ startete auch sein Auftritt, begleitet von seiner Band die, wie er immer wieder betonte, freiwillig mit ihm auf Tour ginge, wofür er sehr dankbar sei, was man ihm auch ohne Umschweife sofort glauben wollte, wie auch all die andern kleinen und interessanten Geschichten aus seinem Leben, die er verteilt über die Show erzählte, meistens in Verbindung zu einem Song. Nach nur wenigen Songs hatte er das Publikum in seinen Bann gerissen, manche sangen mit, viele waren voll in Stimmung und ich behaupte einfach alle waren restlos begeistert.
Allen Bandmitgliedern war anzumerken, dass man es hier mit Vollblutmusikern zu tun hatte, allen voran Gregor, der mit seinem unvergleichbar gefühlvollen Gesang bestach, mit so viel Herz in der Stimme, dass es für jeden einzelnen im Saal gereicht hatte. Es machte einfach Spaß die Musik zu hören und die familiäre Atmosphäre zu genießen. Nach vollständiger Setlist und mehrfachen Zugaben ging die begeisternde und mit witzigen Einlagen und interessanten Geschichten gespickte Show langsam zu Ende
Gefesselt von wohlklingenden Schallwellen verließ ein Großteil der begeisterten Menge gegen Mitternacht die Mensabar. Nicht so Gregor, der sich nach einem Interview direkt nach der Show, noch viel Zeit für die Dagebliebenen nahm, fleißig Autogramme schrieb und es offensichtlich genoss sich auch mit seinen Fans ein wenig zu unterhalten. Ein toller Abend war zu Ende und man hatte das Gefühl seine Zeit absolut wunderbar angelegt zu haben!
Thomas Böcker
Bildergalerie: Gregor Meyle @ Mensabar Freiburg
Tags: Gregor Meyle, Mensabar, Regiomusik
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