vom 18. Juni 2012 | 0 Kommentare

Frida Gold

Am Anfang stand ein MTV Werbespot mit Sängerin Alina Süggeler in der Hauptrolle. Ungefähr ein Jahr später ist das Popjuwel Frida Gold zu einem der besten Newcomer avanciert und nicht zuletzt durch den Überhit „Wovon sollen wir träumen“, der dem ZDF auch als offizieller Frauen-WM Song dient, in aller Munde.

 

Nach ihrer erfolgreichen aber kurzen Clubtour und ihrem Einsatz als Support von Revolverheld oder bei Popqueen Kylie Minogue durfte die vierköpfige Band im Spiegelzelt ihr Können beweisen. Sängerin Alina war es zu Beginn aber anscheinend so kalt, dass sie sich in roter Wolljacke präsentierte, nach kurzer Zeit blieb ihr aber wegen vermutlich auftretenden Hitzewallungen, nichts anderes als sich der Selben zu entledigen. Darunter blitzte ein, man kann es nicht anders sagen, verdammt scharfes Oberteil zum Vorschein. Schwarz und Ausschnitt bis zum Bauchnabel – für die Jungs im Publikum ein Fest für die Augen. Um nicht wieder ins Frieren zu geraten, kündigt sie „Zeig mir wie du tanzt“ an, den Song mit dem wie anfangs erwähnt alles anfing. „Ich glaube ihr kennt ihn“ ruft sie ins Mic und ja, die Leute kennen ihn und schon nimmt die Party richtig Fahrt auf.

 

Nach Knutschern für die Bandmitglieder, die am Tag des Kusses, wie uns ein Fan informiert, natürlich sein müssen und einem dicken Schluck aus der Pulle, um sich dem Schweiße der Jungs zu entledigen, durften zwei glückliche Kerle die Bühne betreten, um eine menschliche Schaukel zu bilden und Sängerin Alina hin und her zu wippen, während sie „Denn Liebe ist…“ vortrug, ihr persönliches Liebeslied an die Liebe. Um die 90 Minuten Spielzeit voll zu kriegen, was nach dem Debutalbum logischerweise nicht ganze einfach ist, kriegen wir „Amour de soi“ zu hören, ein Song der es leider nicht aufs Album „Juwel“ geschafft hat. Zuerst akustisch, weil es sich das Publikum so wünscht und dann direkt noch einmal in voller Bandbreite.

 

„Wovon sollen wir träumen“ gab es gleich zweimal auf die Ohren, einmal am Ende des regulären Sets und als Zweites zum krönenden Abschluss des Abends. Band und Publikum hatten sich während des wirklich sympathischen Konzerts, bei dem man sich vorkam wie auf einem großen Familienfest, gleichermaßen ins Herz geschlossen, weshalb sich die Band am Merchandise Stand noch richtig viel Zeit nahm um Autogramme zu schreiben und das ein oder andere Pläuschchen zu halten.